Kreis Bärn: Denkmal an die Affäre bei Domstadtl


Denkmal an die Affäre bei Domstadtl, errichtet 1858
Im 7-jährigen Krieg beraubte Friedrich der Große Kaiserin Maria Theresia um ihre reiche Provinz Schlesien. Lediglich ein Teil Schlesiens verblieb im Habsburger Reich. Dieser Teil wird als Österreichisch-Schlesien oder Sudeten-Schlesien bezeichnet. So sprach die Kaiserin: „Den Garten hat er mir genommen, den Zaun hat er mir gelassen!“

Eine Schlacht verhinderte, dass Friedrich II. noch mehr eroberte. Sie ereignete sich 1758 bei Domstadtl. Der König hatte die Stadt Olmütz in Mähren belagert. Olmütz ist heute bekannt für die Olmützer Quargeln. Friedrich benötigte jedoch Versorgung aus der ebenfalls besetzten Stadt Troppau. Ein 40 km langer Wagenzug aus Tausenden von Fahrzeugen setzte sich in Bewegung. Jedoch durch Angriffe der Österreicher erreichten nur noch 200 Wägen Olmütz.

Zum 100. Jahrestag wurde das Denkmal errichtet.

Lizenzangaben zu den Bildern:
  1. Von Michal Maňas, Denkmal aus dem Jahr 1858 unter CC-BY 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode (bearbeitet durch Abpausen von Lorenz Loserth unter CC-BY 4.0)
  2. Von Daniel Baránek, corrected by Ragimiri and Kirk, Österreichisch-Schlesien 1746de.svg unter CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
  3. Von Petr Brož, Olmützer Quargel unter CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode