Schmohz (Powidl)


Schmohz (Powidl)
Der Name des Pflaumenschmohz’ klingt lautmalerisch nach dem Kochvorgang. Der eingekochte Schmohz kann als Kuchenzutat, Mehlspeisenbeilage oder Brotaufstrich dienen.

Zur Zubreitung nimmt man fünfmal so viele Pflaumen wie Zucker. Die Zwetschgen werden mit einem Messer entsteint. Die aufgeschnittenen Früchte bleiben mit dem Zucker vermischt eine Nacht stehen. Dadurch tritt viel Flüssigkeit aus. Diese Mischung wird einfach bei kleinster Hitze geköchelt, bis der Schmohz schon dick wird. Bei 15 dkg Pflaumen muss die erste Stunde selten und die zweite Stunde häufiger umgerührt werden. Es sollte eine einheitliches Mus entstehen. Diesen Schmohz füllt man dann heiß in Gläser, nach dem Erkalten wird er dann von der Konsistenz fest wie warmer Grießbrei.