Heiligabendtunke zu Rosinenstriezl


Heiligabendtunke zu Rosinenstriezl
Da die Adventszeit traditionell eine Fastenzeit ist, so wurde am Heiligen Abend auf eine Fleischspeise verzichtet. Das obige Rezept stammt aus der Gemeinde Aubeln im Kreis Jägerndorf. Der zur Tunke gereichte schlesische Striezl wurde nicht geflochten. Der Teig wurde ausgebreitet und die eine Hälfte über die andere gelegt, wie man es von Weihnachtsstollen kennt.

Die Tunke: Aus gleich viel Mehl wie Butter macht man eine helle Einbrenne. Diese gießt man mit einer passierten Gemüsesuppe aus Zeller, Möhren, Wurzelpetersilie, Pastinake auf. In diese Tunke kommt ein Schuss Rum, Schmohz (Powidl), Zitronenscheiben, Rosinen, geschälte Mandeln bzw. gehackte Nüsse, Feigenstücke, etwas Zucker und geriebener Pfefferkuchen. Die Tunke wird aufgekocht und abgekühlt serviert.