Aräpplplatze (Kartoffelplätzchen)
Man kocht mehlige Kartoffeln weich, schält sie und drückt sie durch eine Presse oder reibt sie fein. Am besten am Vortag. Mit 1 Ei und dem nötigen Mehl bereitet man einen geschmeidigen Kartoffelteig, der sogleich weiterverarbeitet werden muss. Auf einem bemehlten Brett wird der Teig in kl. Portionen mit dem Nudelholz zu dünnen Fladen ausgewalkt. Die Fladen werden nun unter öfterem Wenden auf der mittelheißen Herdplatte (Glas-Keramik-Platte) gebacken. Die knusprig gebackenen Plätzchen bestreicht man mit zerlassener Butter und bestreut sie mit Zucker und Zimt. Sie werden eingerollt verzehrt. Dazu schmeckt am besten Malzkaffe mit Milch.

Die traditionelle Zubereitung auf der Herdplatte lässt sich gut durch Braten in der Pfanne ersetzen. Gerät der Teig eher flüssig, dann kann man auch auf das Auswalken verzichten und den Teig löffelweise direkt in die Pfanne geben. Nach kurzem Anbraten umdrehen und mit dem Wender flachdrücken. Das obige Rezept stammt aus Freiwaldau.